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In den 80zigern erlangten unsere Lieblingscomputer, wie der C64 und dessen Brüder und Schwestern große Beliebtheit trotz der für damalige und auch heutige Verhältnisse hohen Preise. Unternehmen wie Nintendo erkannten das Potenzial dieses neuen Heimunterhaltungssektor nach dem auch bereits Hersteller, wie Atari in den 70zigern, mit großem Erfolg auf dem Elektronikspielzeugmarkt mitmischten. Nicht zu letzt durch die Spieleautomaten kurbelte seinerzeit Atari seinen eigenen Markt an und bot den "Spielhöllenzockern" die Möglichkeit, bekannte Titel wie Space Invader oder PacMan nun auch zu haus und so lange man wollte, zu spielen. Die Atari 2600 Konsole mit ihrem Cardridge System machte dies möglich.
Anfang der 80ziger fing man dann auch bei Nintendo an, Konsolen und vor allem auch Spiele zu entwickeln. Wo sich Atari seinerzeit an Hardcore Zocker richtete, versuchte Nintendo nun speziell die Familien anzusprechen und entwarf hierzu Spiele, die eben nicht nur für "Freaks" der Spielhöllenszene gedacht waren. Natürlich war diese Konsole aber auch für alle anderen interessant, denn die bisher gewohnte Qualität der Spiele wurde von dieser Konsole in den Schatten gestellt.
Mit dem Nintendo Entertainment System kurz NES genannt, kam nun eine Konsole auf den Markt, die jedem bot, was man lange vergeblich suchte. Realistischere Grafik, richtiger Sound, dadurch auch entsprechend komplexere Spielehandlungen und Abläufe. Robuste Hardware, Spieletitel aus allen möglichen Bereichen, Zubehör für spezielle Spiele, wie die Lightgun, spezielle Joysticks, Paddles, Lenkräder etc.
Da diese Konsole neben ihrer Robustheit auch sehr bedienerfreundlich war und man kein Studium brauchte, um dieses Gerät zu bedienen, hielt sie auch sehr schnell einzug in die Kinderzimmer. Erstmals wurden nun auch die Kritikstimmen laut und bereits damals argumentierte man mit Punkten wie "Gesellschaftlicher Vereinsamung" und "Realitätsverlust". Sogar der Begriff "Spielsucht" musste neu definiert werden. Viele verkannten damals aufgrund der fehlenden Erfahrung mit diesem neuen Medium tatsächlich den Einfluss auf das Verhalten vieler Spieler. Nicht selten kam es vor, das man die Zeit und Welt um sich total vergass und ganze Nächte vor den Flimmerkisten verbrachte, doch mittlerweile sollten uns 20 - 30 Jahre Spielekonsolenerfahrungen gelehrt haben, dass diese Freizeitbeschäftigung nicht mehr oder weniger kritisch zu sehen ist, wie jede andere Vergnügungsart, die einen gewissen Suchtfaktor beinhaltet.
-- Fortsetzung folgt --
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