Unser Vorhaben und unser Weg dort hin

Wie wir zu gunsten aller unsere Ziele längerfristig sichern wollen

Das Ziel

Welches Ziel kann ein Museum haben? Dinge zu zeigen - genau - Dinge, die man für Sehenswert erachtet. Nun, einen stummen Amiga zu sehen, mit einem großen Pappschild, auf dem stehen könnte "...das war er mal, der Amiga/C64/etc., alt, schön, groß und konnte damals viel.... BITTE NICHT ANFASSEN!..."?
Kann es das sein? Wird das den Commodre Geräten gerecht? Oder auf einem weiteren Schild mit seinen zahlreichen Features protzen, die irgendwo im Internet oder auf ehemaligen Werbeprospekten standen?

Wir finden NEIN!

Es sollte ein Museum geben, in dem man nicht nur Sachen bestaunen kann, in dem man sie sich anguckt, denn wir selbst wollen kein passiver Museumsgänger sein. Aktiv zu sein, am Geschehen teil zu haben, ein Teil des Museums zu werden, eben als aktiver Besucher, das ist es doch was das visuelle perfekt ergänzt.
Aber wie kann man das erreichen? Eigentlich simpel. Sorge einfach dafür, das dort kein toter Gegenstand steht. Erwecke ihn zum leben, zeige einfach was er kann. Und zu allem Überfluss, lass den Besucher selbst erfahren was er kann, ganz individuell, lass ihn "ANFASSEN UND BENUTZEN"

Genau das ist unser Ziel. Wir möchten eben nicht Hardware mit großen Farbtafeln, hinter Vitrinenglas aufstellen, wo man sehen kann, wie alles mal in Aktion aussah. Jeder Besucher soll die Möglichkeit haben, alles ausprobieren zu dürfen, alles anfassen zu können. Das ist für uns der Reiz. Tote Geräte sind langweilig und erwecken nicht wirklich Interesse, sondern eher ein Gefühl der Trauer und wir wollen kein Beerdigungsinstitut eröffnen, sondern ein Erlebnis Museum.

Doch der Weg ist hart und steinig. Vor allem aber auch lang, denn professionel betreiben kann und will dies auch keiner von uns. Doch wie bei allem was man im Leben vorhat, meisst benötigt man hierzu das Mittel der modernen Sklaverei, Geld!

Wie bekommt man aber dies, wenn man anfangs alles aus eigener Tasche finanziert? Und wie soll es beim offiziellen Betrieb eines Museums laufen, ohne 50 Euro Eintritt zu verlangen?

Man muss etwas anbieten, was die nötigen Mittel einbringt, zugleich dem Ruf gerecht wird und obendrein Werbung in eigener Sache beinhaltet. Genau dies ist der Weg den wir, überzeugt vom Erfolg, bestreiten wollen. Mit EUCH!

Der Weg zum Ziel

Wie bei jedem Zielwunsch muss man erst mal den Weg bestreiten und der kann manchmal schwer sein. So auch bei uns. Ein derartiges Ziel, wie wir es planen, ist leider nicht ohne Geld zu verfolgen. Viele Speden und tatkräftige Hilfe sind zwar ein notwendiges Bindeglied, doch alles was über diese Hilfe hinaus geht muß angeschafft, gekauft, bezahlt werden.

Da nun aber keiner von uns Millionär ist und unsere Familien wohl grundlegend, bei aller Liebe zum Hobbie etwas dagegen hätten, wenn wir unseren Privaten Finanzhaushalt für das Museum opfern würden, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, wie man das Museum eigenständig vorfinanzieren kann.
Unsere Idee ist, angesichts der wenigen noch verbliebenen offiziellen Stellen, wo man Commodre Hardware noch reparieren und professionell aufrüsten lassen kann, unser Wissen und unsere Kompetenz im späteren Verlauf zu einem geringen Unkostenbeitrag anzubieten.
Aktuell werden jedoch alle Finanziellen Hürden mit dem Verkauf instandgesetzter Hardware genommen. Dies soll jedoch nur eine Übergangslösung darstellen, bis wir einer Rechtsform angehören und offiziell durch angebotene Dienstleistungen Geld verdienen dürfen.
So lange sind wir auf jede Spende, sei sie noch so klein und unscheinbar, angewiesen!

Ferner werden wir auf dieser Homepage alle Lizenzfreien Möglichkeiten ausschöpfen, jedem noch existierenden Amiga Anwender die Möglichkeit zu bieten, sein Gerät in Schuss zu halten. Dazu werden folgende Bereiche auf der Homepage künftig immer wieder erweitert:

• Schaltbilder diverser Amiga Hardware
• Reparaturtipps
• Reinigungstipps
• Austauschtipps, defekter Hardware
• Nutzung des Internets zu gunstens des Amigas
usw.

An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass die oben erwähnten Angebot derzeit völlig kostenlos sind, denn wir betreiben wie bereits betont noch kein Gewerbe und auch keine eingetragene Vereinigung oder eine andere gültige Rechtsform, daher dürfen wir diese Dienste noch nicht mal gegen Bezahlung anbieten, da dies eine gewerbliche Handlung darstellen würde.

Wir finanzieren uns derzeit ausschliesslich durch den Weiterverkauf von Schenkungen (Spenden) die uns mit dem Wissen des Vorbesitzers zu diesem Zwecke überlassen wurden.

Wir hoffen alle Amiganer und Commodore Freunde werden uns auf diesem Weg unterstützen.

Wir würden uns ganz herzlich freuen, wenn Ihr auf eure Weise ein Teil unserers Museums werdet.

Das CBM Museum Wuppertal


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